PROJEKTE
Globale Strategie
TYP
Soziales Projekt
Die PVLA AG fördert das Globale. Wir arbeiten nach dem Grundsatz:
1 bearbeitetes Projekt + 1 soziales Landschaftsprojekt = 2 Projekte.
Wir spenden 2.5 % unseres Honorarumsatzes, wenn die Auftraggeberschaft das soziale Landschaftsprojekt ebenfalls mit 2.5% unterstützen möchte. Somit werden pro bearbeitetes Projekt insgesamt 5% für ein soziales Projekt gespendet.
Die PVLA AG legt der Auftraggeberschaft geeignete soziale Landschaftsprojekte zur Wahl vor, die in Beziehung zum erarbeiteten Projekt stehen und so das Globale Wir fördern.
Mount Namuli, Mozambique
PARTNER
LED - Liechtensteinischer Entwicklungsdienst
Observatório pelo Meio Rural
Universität Eduardo Mondlane
Governo Distrital de Gurué, Direcção Provincial da Agricultura e da Pesca, Serviço Provincial do Meio Ambiente
Das Projekt Namuli II fördert nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken und schützt einzigartige Ökosysteme im Norden von Mosambik. Im Fokus steht die Region rund um den Mount Namuli, die sowohl ökologisch als auch sozial von großer Bedeutung ist.
Das Projekt setzt auf einen integrierten Ansatz, der ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte miteinander verbindet. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden dabei unterstützt, ihre landwirtschaftlichen Methoden zu verbessern, nachhaltiger zu wirtschaften und ihre Einkommen zu sichern. Gleichzeitig werden Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität umgesetzt, um die empfindlichen natürlichen Lebensräume langfristig zu erhalten.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Förderung klimaresilienter Anbaumethoden. Durch Schulungen, technische Unterstützung und den Zugang zu Märkten werden lokale Gemeinschaften gestärkt und unabhängiger gemacht. Zudem trägt das Projekt dazu bei, Entwaldung zu reduzieren und natürliche Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften, die Verbindung von Umweltschutz und wirtschaftlicher Entwicklung sowie durch langfristige Strategien zur Sicherung von Lebensgrundlagen.

Ernährungssicherheit Colquechaca, Bolivien
In den ländlichen Dorfgemeinschaften im Bezirk Colquechaca in Bolivien herrscht aufgrund ungenügender landwirtschaftlicher Erträge grosse Ernährungsunsicherheit. Die Ernte reicht knapp für den Eigenbedarf, denn Trockenheit und Wassermangel erschweren Ertragssteigerung. Ein weiteres Problem in der Region ist die Geringschätzung der Arbeit der Frauen in der Land- und Viehwirtschaft und im Haushalt.
Mit dem Projekt der lokalen Organisation IPTK (Instituto Politécnico Tomás Katari) werden Frauen und deren Kleinbauernfamilien unterstützt. Der integrale Ansatz zählt und es wird nicht nur die land- und viehwirtschaftliche Produktion und die produktiven Grundlagen gefördert, sondern auch die lokalen Organisationskapazitäten sollen gestärkt werden.
Die Ernährungssicherheit und -souveränität werden gestärkt sowie Anbaumethoden und Infrastruktur weiterentwickelt. Das IPTK setzt sich für die Förderung von Gendergleichheit und ökologischer Nachhaltigkeit ein.

Sustainable Agriculture, Tanzania
Das Ausbildungszentrum für biologische Landwirtschaft der SAT Sustainable Agriculture Tanzania. befindet sich in Morogoro in Tansania. Mit dem Projekt CISTI Curriculum Implementation Support for Training Institutes ermöglicht die SAT an dreissig Schulen im Land die Ausbildung zum Landwirtschaftsberater. Junge und wissensdurstige Menschen werden im Bereich des ökologischen Landwirtschaftsbaus unterrichtet und ausgebildet.
Für die Erweiterung des Schulungsangebots wird mit dem Bau eines weiteren Lehmhauses eine neue Infrastruktur geschaffen, welche den Unterricht der Module „ökologische und nachhaltige Landwirtschaftsmethoden“, „gendersensitive Landwirtschaft“ sowie „klima-resiliente Anbaumethoden“ ermöglicht.
Ziel ist es, ohne die Verwendung von künstlichen Düngern und chemischen Spritzmitteln Ernährungssicherheit zu erreichen und den nachhaltigen Umweltschutz voranzutreiben. Mit der Ausbildung zum Landwirtschaftsberater wird ein wesentlicher Teil zur Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit und der Lebensumstände der Landbevölkerung beigetragen.
